DER WEG - Graffiti Lexikon - Ein Auszug:
Hier nun ein kurzer Auszug aus dem "Graffiti Lexikon" (zu jedem Begriff wird nur ein kurzer Auszug, bzw. eine Zusammenfassung des normalerweise vollständig erklärenden Lexikon-Begriffs gezeigt!):
G
wie z.B. Geisterbilder (Bezeichnung für nicht entfernbare Farbreste eines Graffiti nach dem Buffen eines Zuges, die die ursprüngliche Form des Pieces noch erahnen lassen.) und Going Over (Von englisch Going over = über etwas gehen, etwas übermalen also Crossen.). R
wie z.B. Racken (Von englisch to rack = auffüllen, aussaugen oder auspressen. Gemeint ist das klauen und bunkern von Dosen.), Respect (Anerkennung, Wertschätzung in der Writerszene, die durch die Qualität und Quantität der Pieces entsteht.). A
wie z.B. Auftragsarbeiten (begehrte Einnahmequelle für Writer, jedoch erfolgt die Umsetzung durch konkrete Vorstellungen und Wünsche des Auftraggebers.) und Auto-Graffiti bzw. Auto-Bombing (Damit ist die Werbungs-Auftragsarbeit, jedoch auch das illegal bomben von Autos, im speziellen Taxis und Busse, gemeint.). F
wie z.B. Fame (von englisch fame = Ruhm. Fame zu bekommen ist der Hauptantrieb der meisten Künstler. Dazu zählt neben der Quantität, beispielsweise auch die Örtlichkeit, also ob an riskanten, gut sichtbaren Plätzen das Piece gemalt wurde oder aber die Fertigkeit Masterpieces zu produzieren.). F
wie z.B. Fat Cap (Sprühköpfe, die einen besonders dicken Sprühstrahl erzeugen.), Fillin, Final Outline und First Outline (Technische Fachbegriffe beim Sprayen.). I
wie z.B. Inside Tags (Synonym für Signaturgraffitis innerhalb von Zügen, U-Bahnen, S-Bahnen und Bussen. Häufig mit dicken Permanentmarkern gemacht, jedoch auch mit Dosen gesprüht.). T
wie z.B. Toy Style (Unbeholfener Stil von Graffit-Anfängern oder von Writern, die über das Stadium des Dilletantismus nicht hinaus kommen.) und Top-To-Bottom (kurz T-2-B oder T2B genannt, bezeichnet ein Zug-Graffiti, das die gesamte Wagenhöhe vom Dach bis zum Boden ausfüllt.). I
wie z.B. Inside Bombing (Synonym für Sprühen und Taggen innerhalb von Zügen, U-Bahnen, S-Bahnen und Bussen.). L
wie z.B. Loomit (Bekannter Münchner Writer) und Laserwaffe gegen Graffiti (Die Anti-Graffiti-Laserwaffe funktioniert wirklich, kostet aber zum Glück eine Viertel Million Dollar.). E
wie z.B. Edding (Firma, die durch ihre wasserfesten Marker bei Taggern besonders bekannt und beliebt geworden ist.), End-To-End (E-to-E oder E2E bezeichnet ein Zug-Graffiti, das sich über die gesamte Länge des Waggons erstreckt.). X
wie z.B. X, oder XXX (ein Kreuz, bzw. drei Kreuze, stellen wohl die einfachste Form des Signierens bzw. Taggens dar.). ;-) I
wie z.B. Ikonoklasmus (von griechisch eikon = Bild und klaein = brechen. Bezeichnung für die Ablehnung von bildlichen Darstellungen, die in Religionen wie dem Judentum, dem Christentum und dem Islam zu finden sind. Siehe auch Going Over.). K
wie z.B. Kick (Plötzlich eintretendes Glücksgefühl, das beim Writer u.a. dann entsteht, wenn er es trotz aller Widrigkeiten geschafft hat, z.B. ein Whole Car zu malen.) und King (Höchste Auszeichnung, die einem Writer von anderen verliehen werden kann. Als King anerkannt zu werden, ist der Hauptantrieb der Sprayer. Siehe auch Fame.). O
wie z.B. Öffentlicher Raum (Street-Art unterscheidet sich von den anderen bildenden Künsten durch das Arbeiten im öffentlichen Raum.), One-Man-Whole-Car (Ausdruck für einen Whole-Car, der von einem einzigen Writer alleine gemalt worden ist.). N
wie z.B. New York (Informationen über die Geschichte des N.Y. Graffit und deren Crews und Writers.) und Nachschlüssel (Vierkantschlüssel und Dietriche für Zugabteile, Türen im ÖPNV und normalerweise, für die Öffentlichkeit geschlossene Bahn-Bereich.). <